Grünspan-Träuschling

Grünspan-Träuschling (Stropharia aeruginosa)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales
Familie: Schuppenpilzartige (Strophariaceae)
Gattung: Träuschlinge (Stropharia)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00082
essbar, aber kein Speisepilz

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Kurzbeschreibung:
Pilz mit grünspanfarbigem und dickem Schleim bedecktem Hut, weißflockigem Hutrand und grauvioletten Lamellen.

Hut:
3-6 (-10)cm breit; dünnfleischig, anfangs halbkugelig, später gewölbt bis ausgebreitet mit stumpfem Buckel, jung und bei Nässe mit blaugrünem oder grünspanfarbigem dicken Schleim überzogen, in welchen mitunter weißliche und vergängliche Schüppchen eingebettet sind; bei Trockenheit glänzend, nach Verschwinden des Schleims kahl und ohne Schüppchen; allmählich gelb bis ockergelblich verfärbend; am Rand +/- mit weißlichen Resten des im jungen Zustand zwischen Hut und Stiel gespannten Schleiers behangen; Hutoberhaut leicht abziehbar;

Blätter:
am Stiel angewachsen; anfangs blass, allmählich graurötlich, schließlich purpurbraun, Schneide weißflockig, feingekerbt, weich.

Stiel:
bis 10 cm lang und bis 8mm dick; hohl oder auch voll; blassbläulich oder –grünlich, später bräunlich; gleichmäßig dick; oberhalb der Stielmitte mit dauerhaftem schuppig-häutigem Ring (der aber auch fehlen kann); über dem Ring glatt und schuppenfrei, unterhalb mit sparrigen, weißflockigen Schuppen besetzt.

Fleisch:
weich, weißlich-grünlich; Geruch muffig oder leicht rettichartig, Geschmack ebenfalls leicht rettichartig.

Sporenstaub:
braunviolett.

Wert:
Nach Abziehen der Hutoberhaut als Suppenpilz essbar.

Vorkommen:
August bis November im Laub- und Nadelwald, an modrigem Holz; meist gesellig und vom Flachland bis ins Hochgebirge häufig.

Verwechslungsmöglichkeit:
Nur mit dem sehr ähnlichen Blauen Träuschling (Stropharia caerulea). Beide Pilze sind nur schwer mit bloßem Auge zu unterscheiden, es gibt jedoch Unterschiede: Der Blaue Träuschling ist meist ringlos, seine Lamellen sind heller und die Lamellenschneiden nicht weißlich, das Sporenpulver ist blass-bräunlich. Häufig ist eine eindeutige Bestimmung nur mikroskopisch (Sporen) möglich.



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