Champignon

Wiesen - Champignon (Agaricus campestris)
syn. Wiesen – Egerling

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Champignonartige (Agaricaceae)
Gattung: Egerlinge (Agaricus)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00070
essbar, Speisepilz

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Kurzbeschreibung:
weißlicher bis gelbbräunlicher Pilz mit immer leicht rosa bis schokoladenbraunen Lamellen auf Wiesen und Weiden

Hut:
seidig matt, weißlich, erst im Alter leicht bräunlich, oft mit angepreßten bräunlichen Schuppen, anfangs halbkugelig, dann flach gewölbt, dickfleischig; jung fest, später weichlich; Oberhaut recht dick und leicht abziehbar, am Rand oft nach innen überstehend; bis 12cm breit, auf Druck nicht gilbend.

Blätter:
NIE WEISS ! immer gefärbt – von leicht beige oder rosa bis schokoladenbraun, im Alter fast schwarz; breit, dichtstehend, frei, am Stiel nicht angewachsen.

Wiesenchampignon

Stiel:
bis 7cm lang, bis 2cm breit; weißlich, seidig glatt, voll, jung fest, brüchig, zylindrisch, mit dünnem und leicht vergänglichem Ring.

Fleisch:
weiß, dick, im Schnitt +/- schwach rosa anlaufend, aber auch weiß bleibend; zart, trocken, Geruch schwach, angenehm, aber nicht nach Anis, Geschmack würzig.

Sporenpulver:
rotbraun

Wert:
essbar, ausgezeichneter und viel gesuchter Speisepilz

Vorkommen:
Juni – Oktober auf Wiesen und Weiden, oft in großen Mengen, mitunter in Hexenringen wachsend, überall in Europa.

Champignon

Verwechslungsmöglichkeiten:
1. Mit eßbaren Champignons – z.B. Anischampignon (Agaricus arvensis).

2. Mit dem Gift- oder Karbolegerling (Agaricus xanthodermus). Der Wiesenchampignon läuft weder im Fleisch noch in der Stielbasis bei Druck oder Schnitt chromgelb an (im Gegensatz zum Karbolegerling) und riecht schwach und angenehm, während der Karbolegerling widerlich und unangenehm riecht.

3. Mit Knollenblätterpilzen – besonders dem Grünen Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) und dem Weißen Knollenblätterpilz (Amanita verna) – beide tödlich giftig.

Nur genaue Kenntnis der wesentlichen Merkmale schützt vor Verwechslungen!

Wiesenchampignon:
immer gefärbte, nie weiße Lamellen, keine Knolle oder Volva (Scheide), nur schwacher Ring, weißer, ungenatterter Stiel, Hut nie grünlich, wächst nur auf Weiden oder Wiesen.

Grüner Knollenblätterpilz:
immer weiße Lamellen, deutliche Knolle und Volva, meist deutliche, hängende, vergleichsweise große Manschette, wächst vorwiegend im Laubwald unter Eichen und Rotbuchen. (ähnlich Weißer Knollenblätterpilz)



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