maipilz Maipilz (Calocybe gambosa)
syn. Mairitterling (Tricholoma georgii)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)
Gattung: Schönköpfe (Calocybe)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
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Dokument: FM 00054
Speisepilz

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Kurzbeschreibung:
Weißer Blätterpilz (siehe auch: Pilz) des Frühlings (April–Juni) mit deutlichem Mehlgeruch.

Hut:
fleischig, anfangs halbkugelig oder glockig, später abgeflacht, Hutrand lange eingerollt und wellig verbogen, weißlich bis lederfarben, Oberfläche glatt, kahl, trocken, fest, 3-10cm breit.

Maipilz Gruppe

Blätter:
schmal, dünn, dichtstehend, am Stiel leicht ausgebuchtet oder abgerundet angewachsen, weißlich, später cremefarben.

Stiel:
5 – 8cm lang, 1 – 2cm breit, gelblichweiß, faserig gestreift, voll, fest, zylindrisch.

Maipilze

Fleisch:
weiß, fest, Geruch und Geschmack deutlich nach Mehl oder frischen Gurken.

Sporenstaub:
weiß (s.auch: Sporen)

Maipilze liegend

Wert:
geschätzter Speisepilz in einer noch pilzarmen Jahreszeit.

Vorkommen:
April – Juni in Laubwäldern, auf Waldwiesen, Trockenrasen, an geschützten Waldrändern, unter Gebüschen und Weißdornhecken, selten bei Kiefern, oft in Hexenringen wachsend, liebt neutrale und Kalkböden (Mergel, Muschelkalk, Auelehm, ...) gesellig und standorttreu, häufig, vom Flachland bis in alpine Höhenlagen, in der Schweiz bis 2400m.

Maipilz

Verwechslungsmöglichkeit:
Mit dem stark giftigen Ziegelroten Rißpilz (Inocybe patoullardii),
der zeitgleich und an ähnlichen Standorten wächst.



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Maipilz

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