Fingerhutverpel

Fingerhut-Verpel (Verpa conica)

Klasse: Schlauchpilze (Ascomycetes)
Ordnung: Pezizales
Familie:
Morchelartige (Morchellaceae)
Gattung:
Verpeln (Verpa)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
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Dokument: FM 00047

essbar

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Kurzbeschreibung:
Pilz des Frühlings mit fingerhutförmigem bräunlichem Hut und weißblassem Stiel mit deutlich ringförmig angeordneten gelbbräunlichen Schüppchen

Hut:
hellbräunlich bis dunkelbraun, glatt, schwach runzelig oder faltig, stumpf, fingerhut- ei- oder auch glockenförmig, nur an Stielspitze angewachsen und frei herabhängend, am Scheitel z.T. abgestumpft und eingedrückt, 1 – 4cm hoch, 2 – 3cmbreit..

Stiel:
blass – weißlich, hellgelblich oder schwach fleischrötlich, zylindrisch, leicht quer-runzelig gewellt und mit fast ringförmig angeordneten gelblichen oder gelbbräunlichen Flöckchen besetzt, zuerst markig voll, später hohl, 3 – 10cm hoch, 1 – 1,5cm breit.

Fleisch:
wachsartig, brüchig, weich, Geschmack mild, Geruch unauffällig.

Sporenstaub:
weißlich.

Wert:
Die Angaben sind unterschiedlich. Für manche ist der Pilz von auserlesenem Geschmack, andererseits sind Unverträglichkeitsreaktionen bekannt, so daß man empfindlichen Personen vom Verzehr der Pilze abraten sollte.

Vorkommen:
April – Mai in Auenwäldern, unter Weiden und Gebüschen, in Parkanlagen, Tongruben, Gärten, an Flussufern und Waldrändern im Flach- und Hügelland (400m ü. M.), in der Schweiz bis ca. 700m ü. M., einzeln oder gesellig in Kalkgebieten, ansonsten seltener, vom Mittelmeer bis Island und Nordskandinavien.

Hinweis:
Der Pilz sollte wegen seiner zunehmenden Seltenheit unbedingt geschützt werden!

Verwechslungsmöglichkeiten:
mit der Runzelverpel (Verpa bohemica), deren Hut jedoch deutlich stärker runzelig gefurcht ist.



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Fingerhut-Verpel

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