![]() |
Fingerhut-Verpel (Verpa conica)Klasse: Schlauchpilze (Ascomycetes) Mail: fr-moser@t-online.de Bilder in der Fotocommunity Dokument: FM 00047 essbar ► mehr Pilze |
||
Kurzbeschreibung:
Pilz des Frühlings mit fingerhutförmigem bräunlichem Hut und weißblassem Stiel mit deutlich ringförmig angeordneten gelbbräunlichen Schüppchen
Hut:
hellbräunlich bis dunkelbraun, glatt, schwach runzelig oder faltig, stumpf, fingerhut- ei- oder auch glockenförmig, nur an Stielspitze angewachsen und frei herabhängend, am Scheitel z.T. abgestumpft und eingedrückt, 1 4cm hoch, 2 3cmbreit..
Stiel:
blass weißlich, hellgelblich oder schwach fleischrötlich, zylindrisch, leicht quer-runzelig gewellt und mit fast ringförmig angeordneten gelblichen oder gelbbräunlichen Flöckchen besetzt, zuerst markig voll, später hohl, 3 10cm hoch, 1 1,5cm breit.
Fleisch:
wachsartig, brüchig, weich, Geschmack mild, Geruch unauffällig.
Sporenstaub:
weißlich.
Wert:
Die Angaben sind unterschiedlich. Für manche ist der Pilz von auserlesenem Geschmack, andererseits sind Unverträglichkeitsreaktionen bekannt, so daß man empfindlichen Personen vom Verzehr der Pilze abraten sollte.
Vorkommen:
April Mai in Auenwäldern, unter Weiden und Gebüschen, in Parkanlagen, Tongruben, Gärten, an Flussufern und Waldrändern im Flach- und Hügelland (400m ü. M.), in der Schweiz bis ca. 700m ü. M., einzeln oder gesellig in Kalkgebieten, ansonsten seltener, vom Mittelmeer bis Island und Nordskandinavien.
Hinweis:
Der Pilz sollte wegen seiner zunehmenden Seltenheit unbedingt geschützt werden!
Verwechslungsmöglichkeiten:
mit der Runzelverpel (Verpa bohemica), deren Hut jedoch deutlich stärker runzelig gefurcht ist.
| Alle gezeigten Texte und Bilder unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Eine Kopie oder Nutzung ausserhalb des Natur-lexikon.com ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Autors / Fotografen gestattet. Eine Einbindung der Bilder in fremde Webseiten ist grundsätzlich nicht gestattet. Die gezeigten Inhalte dienen der Weiterbildung. | |
Fingerhut-Verpel |
||