Orangeroter Becherling (Aleuria aurantia)
syn. Gemeiner Orangebecherling (Aleuria aurantia)

Klasse: Schlauchpilze (Ascomycetes)
Ordnung:
Pezizales
Familie: Orangebecherlingsartige (Humariaceae)
Gattung:
Orangebecherling (Aleuria)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00042
essbar

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Orangeroter Becherling

Kurzbeschreibung:
relativ groß werdender, scheiben- oder schüsselförmiger, auch flacher orangeroter Becherling.

Fruchtkörper:
0,5 – 10cm breit, halbkugelig, schüssel- oder schalenförmig, im Alter flach, die konkave Innenseite ist orange- bis scharlochrot oder gelborange und vollständig von der sporenbildenden Fruchtschicht (Hymenium) überzogen, die Außenseite ist blasser, weißlich bis blaßrötlich und mehlig – körnig bereift, der Rand ist wellig gebogen, gelappt oder auch eingeschnitten, der Fruchtkörper sitzt stiellos auf, die Basis ist meist zusammengezogen.

Fleisch:
dünn, wachsartig, zerbrechlich, weißlich – hellorange, geruch- und geschmacklos

Sporenstaub:
farblos

Wert:
essbar

Vorkommen:
Mai – Oktober, im milden Westeuropa auch bis Januar, gesellig, oft gedrängt und in großer Zahl auf Waldwegen, Böschungen, naturbelassenen Plätzen außerhalb des Waldes, auf der nackten, besonders lehmigen Erde, neben Stümpfen oder lagernden Stämmen.

Verwechslungsmöglichkeiten:
eventuell mit dem Mennigeroten Becherling, der jedoch kleiner ist und im Winterhalbjahr an ähnlichen Stellen wächst oder mit dem Zinnoberroten Kelchbecherling, der ähnlich groß, aber kräftiger gefärbt ist und von Dezember bis Mai auf Laub, Moos, Erde oder in feuchten Schluchtwälder wächst.



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Orangeroter Becherling

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