Spitzmorchel

Spitzmorchel (Morchella conica)
Synonyme: Morchella elata

Klasse: Schlauchpilze (Ascomycetes)
Ordnung: Pezizales
Familie:
Morchelartige (Morchellaceae)
Gattung:
Morcheln (Morchella)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00026

essbar

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Kurzbeschreibung:
bräunlicher Pilz des Frühjahrs mit spitzem, kegelförmigem Hut und deutlichen Längsrippen und kurzen Querrippen.

Hut:
braun in verschiedenen Varianten - ganz jung mitunter fleischrosa, ansonsten graubraun, dunkelbraun, olivbraun; spitzkegelig bis walzenförmig, die fast parallel verlaufenden Längsrippen sind durch kurze Querrippen verbunden, die Zwischenräume sind wabenartig grubig vertieft. Auf diese Weise wird die Hutoberfläche, die von der Fruchtschicht völlig bedeckt ist, wesentlich vergrößert und somit auch die Anzahl der Sporen. Hutrand und Stiel sind miteinander verwachsen, Hut und Stiel sind völlig hohl, innen weißlich kleiig.
3-7cm hoch und 2-4cm breit.

Stiel:
erst weißlich, aber auch fleischrötlich, später gelblich-bräunlich, rund, zylindrisch, länger oder kürzer als der Hut; glatt, in Längsrichtung leicht gefurcht; 2-10cm hoch, 1-2cm dick; mitunter an der Basis verdickt.

Fleisch:
brüchig, dünn, wachsartig, geruchlos, Geschmack mild.

Sporen:
farblos

Spitzmorchel nah

Vorkommen:
März (mitunter auch schon im Februar) bis Mai (Juni) im Laub- und Nadelwald, an Böschungen, buschigen Hängen und Kahlschlägen, in Gärten, auf Holzlagerplätzen, Brandstellen; besonders auf Kalk- und Lehmboden, in Flußauen; vom Flachland bis ins Hochgebirge.
Obwohl in manchen Gebieten häufig, sollte die Spitzmorchel trotzdem als Seltenheit geschont werden.

Wert:
eßbar und gut, etwas zäh.

Verwechslungsmöglichkeiten:
Wegen ihres Aussehens eigentlich nur mit der Speisemorchel.



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Spitzmorchel

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