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Riesenlorchel (Gyromitra gigas)
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Kurzbeschreibung:
recht großer Frühjahrspilz mit ockerbrauner, lappig gefalteter Oberfläche.
Hut:
heller und weniger stark gefaltet als die Frühjahrslorchel; hellockerbräunlich, mitunter auch olivbräunlich; unregelmäßig gestaltet, teils knollig, aber auch rundlich mit recht großen , übereinanderliegenden und gefalteten, am Stiel angewachsen, aber auch nur abwärts gerichteten Lappen; 8-12cm hoch und breit, mitunter aber auch noch größer (bis 20cm).

Stiel:
weißlich, kurz (3-6cm); grubig oder auch in Längsrichtung gefurcht, manchmal breitgedrückt; zellig-hohl; oft tief in der Erde wurzelnd und kaum sichtbar.
Fleisch:
wachsartig; gelblich-weiß; zerbrechlich und zart; mit angenehmem Geruch und Geschmack.


Sporen:
farblos.
Vorkommen:
März (mitunter auch schon im Februar) bis Mai an morschen Stümpfen und Stämmen im Nadel- und Auenwald, auf Kahlschlägen, recht selten.

Wert:
Kein Speisepilz, da die Riesenlorchel leicht giftig ist. Sie enthält das gleiche Gift (Gyromitrin) wie die Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta), jedoch in deutlich geringerer Menge (siehe auch die Monographie zur Frühjahrslorchel!). Eine sichere Abgrenzung bzw. Bestimmung der beiden Arten ist nur mikroskopisch möglich. In einigen Pilzbüchern wird sie als eßbar bezeichnet, als ungenießbar oder der Speisewert als nicht bekannt angegeben.

Verwechslungsmöglichkeiten:
Mit der stark giftigen Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta) oder der vorzüglichen Speisemorchel (Morchella esculenta).
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Riesenlorchel |
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