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Speisemorchel (Morchella esculenta)
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Kurzbeschreibung:
Pilz des Frühjahrs mit bräunlichem oder honigfarbenem , rundlichem und auch eiförmigem Hut, dessen Oberfläche wabenartig vertieft ist.
Hut:
farblich verschieden: graugelblich, grau, braungelblich; rund oder eiförmig; mit Stiel verwachsen; 4-12cm hoch. 3-8cm breit, Oberfläche waben- oder zellartig grubig, mit unregelmäßigen Rippen; Durch die Gruben und Rippen wird die Fläche der den gesamten Hut völlig bedeckenden Fruchtschicht und somit die Zahl der Sporen um ein Mehrfaches vergrößert.
Stiel:
rund, weiß bis hellgelblich; unten verdickt; 4-8cm hoch, 1-2cm dick;
Stiel und Hut sind völlig hohl.

Fleisch:
sehr brüchig, an Bruchstellen weißlich, wachsartig, zart; Geschmack und Geruch angenehm.
Sporen:
hellgelb bis fast farblos.
Wert:
Ausgezeichneter Speisepilz, sehr gut für Suppen, aber auch zum Trocknen geeignet.
Vorkommen:
Ende März bis Mai in Parkanlagen, Obstgärten, unter Büschen; auf Kalk und Lehmboden häufiger als auf Sandboden.
Hinweis: Alle Arten der Gattung Morchella sind recht selten und sollten darum geschont werden!

Das Foto zeigt links die eßbare und gute Speisemorchel und rechts die stark giftige Frühjahrslorchel
Verwechslungsmöglichkeiten:
Bei oberflächlicher Betrachtung mit der Hohen oder Spitz-Morchel (Morchella conica) - ebenfalls eßbar und gut; mit der sehr giftigen Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta) und der Riesenlorchel (Gyromitra gigas), die man ebenfalls nicht essen sollte.
In Europa gibt es ca. 6 Morchelarten, deren Abgrenzung aber recht unsicher ist. Die Pilze können in Größe, Farbe und Form stark voneinander abweichen - je nach Witterung, Standort und Nährstoffangebot.
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Speisemorchel |
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