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Herkuleskeule (Clavariadelphus pistillaris)Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes) Mail: fr-moser@t-online.de Bilder in der Fotocommunity Dokument: FM 00018 essbar, aber minderwertig ► mehr Pilze |
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Kurzbeschreibung:
glatter, aufrecht stehender, z.T. recht großer Bodenpilz in Form einer Keule.
Fruchtkörper:
je nach Alter unterschiedliche Färbung: anfangs hell-gelblich, dann bräunlich-violettlich (fleischfarben), aber auch graubraun, in der Form unterschiedlich: lang (hoch) und schmal oder kurz und eiförmig, an der Basis schlanker (1-2cm) und nach oben immer stärker und keulenartig verdickt (2-5cm). An der Spitze meist einfach rund, selten mit geweihähnlicher Verzweigung. Oberfläche anfangs glatt, später runzelig-faltig und fast vollständig von der Fruchtschicht bedeckt. An Druckstellen braun weinrötlich verfärbend.

Fleisch:
anfangs weiß und fest, dann schwammig-weich und schließlich trocken, faserig und zäh. Geruch: von angenehm bis unangenehm (die Aussagen sind hier in der Pilzliteratur nicht einheitlich). Geschmack: mehr oder weniger bitter, auch schon im Jugendstadium.
Sporen:
anfangs farblos, dann gelblich.

Vorkommen:
August bis Dezember (auch hier findet man unterschiedliche Angaben in der Pilzliteratur) im Laubwald, besonders unter Rotbuchen auf Kalkböden, aber auch unter Eichen usw., häufig in Kalkgebieten, von Lappland bis zum Mittelmeer, in den Alpen bis ca. 2100m.
Wert:
Eßbar, aber minderwertig und nicht empfehlenswert, da unterschiedlich stark bitter.


Verwechslungsmöglichkeit:
evtl. mit der Zungenkeule (Clavariadelphus ligula), die zwar zur gleichen Zeit, aber im Fichtenwald wächst und deren Wert ähnlich dem der Herkuleskeule ist.
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Herkuleskeule |
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