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Rötlicher Gallerttrichter (Tremiscus helvelloides)Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes) Mail: fr-moser@t-online.de Dokument: FM 00011 essbar ► mehr Pilze |
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Fruchtkörper:
rosaorange, auch scharlachorange, später braunrötlich, durchscheinend, erst spatel- oder zungenförmig, schließlich trichterförmig, auf einer Seite tief gespalten, auf der anderen lang ausgezogen, Rand oft wellig, nach außen umgeschlagen, gelappt oder kraus, oberseits erst glatt, dann runzelig, außen kahl, oft von den Sporen bestäubt, meist nach unten in einen breitgedrückten, kurzen, blaßrötlichen, am Grunde weißlichen Stiel übergehend, aufrechtstehend, meist büschelig, 5-10cm hoch (mitunter auch noch größer), 4-7cm breit. Die Fruchtschicht überzieht den oberen Teil der Außenseite.
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Fleisch:
etwas blasser als die Oberfläche, gelatinös, elastisch-fest, Stiel knorpelig, beim Vertrocknen rotbraun werdend, Geruch pilzartig, Geschmack wässrig.
Sporen:
farblos, Sporenpulver weiß.
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Vorkommen:
Juli Oktober auf der Erde und morschem Holz in feuchten Buchen- und Fichtenwäldern nur auf Kalkböden, einzeln und truppweise, oft büschelig. Zerstreut in den Kalkgebieten vom Flachland bis ins Hochgebirge.
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Wert:
eßbar als Salat, Pilzsülze, eingelegt in Essig, angeblich sogar kandiert und zur Obstweinherstellung verwendbar.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Wegen der Farbe, der Konsistenz und Wuchsform sowie der Beschränkung auf Kalkboden kaum Verwechslungsgefahr.
(Nach Michael/Henning/Kreisel: Handbuch für Pilzfreunde, Bd.II)
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Rötlicher Gallerttrichter |
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