Schwefelporling

Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung:
Porlinge (Poriales)
Familie:
Schwefelporlingsartige (Laetiporaceae)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00005

Jung eßbar

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Kurzbeschreibung:
vielhütige, orange- oder schwefelgelbe Rasen oder Knollen an lebenden und abgestorbenen Bäumen.

Hüte:
flach, fächerartig ausgebreitet, waagerecht abstehend, unregelmäßig halbkreisförmig oder unregelmäßig, dick und fleischig, meist in größerer zahl über- oder nebeneinanderstehend, anfangs gelblichrot, dann hellgelb, schwefelgelb bis orange, zuletzt verblassend und im Alter fast weiß, meist bis 30cm groß, mitunter aber auch deutlich größer.

Fleisch:
blaßgelblich bis weiß, jung weich, saftig, dann hart, zäh und trocken, brüchig werdend, mit stark aromatischem Geruch.

Sporen:
weiß, Sporenstaub gelblichweiß.

Wert:
Grundsätzlich sind nur junge und saftige Exemplare eßbar. Angeblich eignen sie sich ausgezeichnet für Pilzschnitzel (in 5mm dicke Scheiben geschnitten, abgebrüht und paniert gebraten) und zu Bratlingen. Der Geschmack ist angenehm säuerlich (nach Michael/ Henning/Kreisel: Handbuch für Pilzfreunde, Bd. 1)
Ältere Fruchtkörper sind herb und zäh. Rohe Pilze können evtl. schon in recht geringen Mengen heftige Vergiftungen hervorrufen.

Vorkommen:
Mai bis September in Wäldern, Parkanlagen und Gärten, an Straßenbäumen, vor allem an lebenden Bäumen oder Totholz von Eiche, Weide, Robinie, Kirschbaum usw., in den Zentralalpen auch an Lärche. Häufig vom Flachland bis ins Hochgebirge (Schweiz: ca.2000m ü.M.). Der Pilz zerstört das Kernholz , welches braunrot wird und würfelförmig zerfällt (Braunfäule).

Verwechslungsmöglichkeit:
Aufgrund seiner Farbe und Wuchsform besonders im Jugend-stadium kaum mit anderen Pilzen verwechselbar.



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