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Herbstlorchel (Helvella crispa)
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Kurzbeschreibung:
gelblich- weißer Pilz, lappiger Hut, Stiel mit Rippen und Gruben, fast hohl, im Gras
Kennzeichen:
zerbrechlicher, dünnfleischiger, weißgelblicher Pilz von bizarrer Form, unterschiedlich groß, meist 2-10cm, aber auch bis 25cm hoch (nach Michael/Hennig/Kreisel).
Hut:
dünnfleischige, unregelmäßige, faltige, gewellte Lappen, am Stiel mehr oder weniger angewachsen oder ganz frei. Gewöhnlich 2-3cm breit und hoch, außen weißgelblich oder hellgelb, Unterseite weißgelblich bis blaßbräunlich, feinbehaart. Außenseite glatt, beim Trocknen schwach bräunend, sie trägt die Fruchtschicht.
Stiel:
meist 4-7cm lang, innen und außen weißlich, zwischen 1,5 3,5cm stark, manchmal aber auch sehr kurz (2cm), nach unten bauchig, nach oben verjüngt, Außenseite mit erhabe-nen, mehr oder weniger parallel verlaufenden Rippen , tiefen Furchen und Gruben. Die Rippen sind hohl, der Stiel ist innen von länglichen, unregelmäßigen Hohlräumen durchzogen.
Fleisch:
brüchig, angenehmer Geruch und Geschmack.

Wert:
eßbar, über den Geschmack gibt es unterschiedliche Aussagen von wertlos bis gut.
Der Pilz ist etwas zäh und erdig dumpf, darum wird Abbrühen empfohlen. Pilz zerkleinern und das Innere auf Insekten usw. kontrollieren, die sich gern in den Hohlräumen aufhalten.
Vorkommen:
August November, an Wegrändern, entlang feuchter Gräben oder Waldränder, häufiger im Laub-, seltener im Nadelwald, auf Kalk und neutralen Böden vom Flachland bis ins Hochgebirge, recht häufig, fehlt angeblich in Nordeuropa ab dem 62. Breitengrad.
Verwechslungsmöglichkeit:
keine aufgrund der Farbe und Form
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Herbstlorchel |
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