Herbstlorchel

Herbstlorchel (Helvella crispa)
syn. Krause Lorchel

Klasse: Schlauchpilze (Ascomycetes)
Ordnung: Pezizales
Familie: Lorchelartige (Helvellaceae)
Gattung: Lorcheln (Helvella)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00002
Speisepilz

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Kurzbeschreibung:
gelblich- weißer Pilz, lappiger Hut, Stiel mit Rippen und Gruben, fast hohl, im Gras

Kennzeichen:
zerbrechlicher, dünnfleischiger, weißgelblicher Pilz von bizarrer Form, unterschiedlich groß, meist 2-10cm, aber auch bis 25cm hoch (nach Michael/Hennig/Kreisel).

Hut:
dünnfleischige, unregelmäßige, faltige, gewellte Lappen, am Stiel mehr oder weniger angewachsen oder ganz frei. Gewöhnlich 2-3cm breit und hoch, außen weißgelblich oder hellgelb, Unterseite weißgelblich bis blaßbräunlich, feinbehaart. Außenseite glatt, beim Trocknen schwach bräunend, sie trägt die Fruchtschicht.

Stiel:
meist 4-7cm lang, innen und außen weißlich, zwischen 1,5 – 3,5cm stark, manchmal aber auch sehr kurz (2cm), nach unten bauchig, nach oben verjüngt, Außenseite mit erhabe-nen, mehr oder weniger parallel verlaufenden Rippen , tiefen Furchen und Gruben. Die Rippen sind hohl, der Stiel ist innen von länglichen, unregelmäßigen Hohlräumen durchzogen.

Fleisch:
brüchig, angenehmer Geruch und Geschmack.

Wert:
eßbar, über den Geschmack gibt es unterschiedliche Aussagen – von wertlos bis gut.
Der Pilz ist etwas zäh und erdig – dumpf, darum wird Abbrühen empfohlen. Pilz zerkleinern und das Innere auf Insekten usw. kontrollieren, die sich gern in den Hohlräumen aufhalten.

Vorkommen:
August – November, an Wegrändern, entlang feuchter Gräben oder Waldränder, häufiger im Laub-, seltener im Nadelwald, auf Kalk und neutralen Böden vom Flachland bis ins Hochgebirge, recht häufig, fehlt angeblich in Nordeuropa ab dem 62. Breitengrad.

Verwechslungsmöglichkeit:
keine aufgrund der Farbe und Form



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