Samtfussrübling

Samtfußrübling (Flammulina velutipes) (Curt.ex Fr.) Karst

Klasse: Ständerpilze (Basidiomycetes)
Ordnung: Blätterpilze (Agaricales)
Familie: Ritterlingsartige (Tricholomataceae)

Autor: Frank Moser
Mail: fr-moser@t-online.de
Website: Frank-Moser.de

Dokument: FM 00001
Speisepilz

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Kurzbeschreibung:
Honiggelber Blätterpilz an Holz, Winterpilz, schmierig – schleimig,

Vorkommen:
In Büscheln an Laubholz – sowohl an Baumstümpfen als auch an lebenden Bäumen besonders im Flachland, in der Schweiz z.B. aber auch bis ca. 1300m, September bis April, besonders in den Wintermonaten, vorwiegend an Pappel, Weide, Ulme, Linde, Esche und Holunder, selten an Fichte.

Samtfußrübling

Hut:
Honiggelb, in der Mitte meist fuchsig oder leicht bräunlich, manchmal auch rostgelb oder olivbräunlich, im Alter oft dunkelbraun, 3-8cm breit, erst glockig, später ausgebreitet, oft auch wellig.. In der Jugend ist der Hut flaumig samtig oder zartfilzig, dann glatt kahl und dünnfleischig, bei Regen schmierig, schleimig und glänzend.

Blätter:
Erst weiß, dann gelblich weiß, dicht samthaarig überzogen, Sporenpulver weiß

Stiel:
ca. 3-10cm lang und ¼ - ½ cm dick, oft verdreht oder verbogen, anfangs voll, später hohl und zäh.

Fleisch:
Weiß oder blaß-gelblich, erst zart, im Alter zäher werdend.

Wert:
Guter Speisepilz. Die Hüte sind eßbar, wohlschmeckend und mild; die Stiele sind je-doch zäh und kaum verwertbar. Man kann ihn im Winter auch gefroren ernten und vor allem zu Suppen verarbeiten. Den Schleim vorher entfernen .

Verwechslungsmöglichkeit:
Mit ähnlichen Holz bewohnenden Pilzen – Stockschwämmchen (Speisepilz), Grünblättriger Schwefelkopf (giftig, aber auch ungenießbar, weil gallebitter), im Nadelwald mit Nadelholzhäubling (nicht bitter, aber stark giftig - hier schützt nur gute Kenntnis!)

Samtfußrüblinge Gruppe



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