Standard:

FCI Standard 86, Gruppe 3 Terrier, Sektion 4 Zwerg Terrier, Gesellschaftshund

Allgemeines Erscheinungsbild:

Der Yorkshire Terrier fällt vor allem durch sein langes Fell auf, das von seiner Nase bis zur Rutenspitze über den ganzen Rücken einen Scheitel aufweist. Diese kleine Rasse besitzt einen kompakten Körperbau. Er wirkt adrett und aristokratisch. In seinen Körperkonturen soll ein gut proportionierter Bau erkennbar sein.

Kopf und Schädel:

Der Schädel des Yorkshire Terrier ist ziemlich klein und flach. Er soll weder abfallend noch gerundet sein. Der Fang ist sollte eher kurz sein. Der Nasenschwamm ist schwarz.

Augen:

Die Augen sind mittelgroß, dunkel und glänzend. Sie stehen nicht hervor und sind so am Kopf platziert, das sie der Blick geradeaus geht. Der Yorkshire Terrier blickt stets wachsam und intelligent. Die Augenlider sind dunkel.

Gebiss:

Der Yorkshire Terrier hat ein perfektes, regelmäßiges und vollständiges Scherengebiss. Hier greift die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere. Die Zähne stehen senkrecht im Kiefer.

Ohren:

Die Ohren sind klein und V-förmig. Sie stehen nicht zu weit auseinander und werden stets aufrecht getragen. Sie sind mit kurzem Haar bedeckt, das eine satte und kräftige Tan-Farbe besitzt.

Hals:

Der Hals besitzt eine gute Länge.

Vorhand:

Hierbei sind die Haarspitzen etwas heller schattiert als die Haarwurzeln. An den Vorderläufen darf das Tan nicht weiter als bis zu den Ellbogen reichen.

Hinterhand:

Die Läufe sollen von hinten betrachtet gerade sein. Die Kniegelenke weisen eine mäßige Winkelung auf. Die Läufe sind üppig mit sattem, goldenem Tan bedeckt. Hierbei sind die Haarspitzen etwas heller schattiert als die Haarwurzeln. An den Hinterläufen darf das Tan nicht weiter als bis zu den Ellbogen reichen.

Pfoten:

Die Pfoten sind klein und rund mit schwarzen Krallen. Die Ballen sind schwarz.

Rute:

Bis zur Inkraftnahme des neuen Tierschutzgesetzes wurden die Ruten der Yorkshire Terrier früher üblicherweise kupiert. Damals wiesen die Ruten eine mittlere Länge auf und waren reichlich mit Haar bewachsen. Die Rute wurde von den Hunden etwas oberhalb der Rückenlinie getragen. Am 01.06.1998 trat das neue Tierschutzgesetz in Kraft, das folgendes vorsieht: Das Kupieren der Rute ist nur noch dann bei Hunden erlaubt, "wenn der Eingriff im Einzelfall nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder bei jagdlich zu fährenden Hunden, wenn dies für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerlässlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen". Unkupierte Ruten sind stark mit Haar bewachsen. Dieses ist von der Farbe dunkelblauer als das restliche Körperhaar, ganz besonders am Ende der Rute. Die Rute wird etwas oberhalb der Rückenlinie und so gerade wie möglich getragen. Die Länge der Rute trägt entscheidend zur Harmonie der Gesamterscheinung des Hundes bei.

Gangart / Bewegung:

Die Bewegung wird frei und mit viel Schub ausgeführt. Vorder- und Hinterhand haben geradeaus gerichtete Bewegungen, dabei wird eine ebene Rückenlinie beibehalten.

Größe / Gewicht:

Das Gewicht beträgt 3,1 kg bei einer Größe von rund 20 cm.

Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden. Die Gewichtung sollte hierbei im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen.



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Yorkshire Terrier FCI - Standard

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