FCI - Standard Nr. 270 (Gruppe 5, Sektion 1).

Allgemeines Erscheinungsbild:

Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Gebrauchs- und Arbeitshund. Sein Laufstil weist sich durch schnelle, leichtfüßige Bewegungen aus, gepaart mit großer Energie, die der Lust am Laufen und Ziehen entspringt. Der Körper ist kompakt aber nicht überdurchschnittlich kräftig im Körperbau. Er besitzt aufrecht stehende Ohren sowie eine dichte Rute. Huskys verfügen über einen herausragenden Orientierungssinn. Dieser lässt sie auch im dichten Schnee nicht von den ihnen bekannten Wegen abweichen.

Kopf und Schädel:

Der Schädel des Husky ist von mittlerer Größe und passend zum Körper, oben ist er leicht gerundet und verjüngt sich von der breitesten Stelle zu den Augen hin. Der Nasenrücken ist gerade von Stop bis zur Nasenspitze. Die Nase passt sich der Fellfärbung an. Bei grauen, lohfarbenen und schwarzen Hunden ist sie schwarz. Bei roten bzw. kupferfarbenen Hunden sollte sie leberfarben sein. Auch die sogenannten rosagestreiften "Schneenasen" sind erlaubt.

Augen:

Die Augenform ist mandelförmig. Augenfarbe ist meist braun oder blau, wobei häufig auch ein braunes und ein blaues Auge oder auch mehrfarbige Augen zu finden sind. Der Ausdruck ist oft durchdringend und intensiv, manch einer empfindet den Blick eines Husky als angsteinflößend. Dabei sind die Hunde immer interessiert und freundlich.

Gebiss:

Regelmäßiges und vollständiges Scherengebiss.

Ohren:

Die Ohren sind von mittlerer Größe und dreieckig. Sie stehen eng beieinander und sind hoch angesetzt. Innen wie außen sind sie dicht bis stark behaart. Von hinten sind sie leicht gewölbt. Aufrecht stehend weisen sie leicht abgerundete, aufgerichtete Spitzen auf.

Hals:

Der Hals besitzt eine mittlere Länge und ist etwas gebogen. Der Husky trägt ihn im Stand immer stolz aufgerichtet, während er beim Laufen den Hals so streckt, dass der Kopf leicht nach vorne gelagert wird. So erzielt er eine stromförmige Linie, die die Geschwindigkeit beim Laufen fördert.

Vorhand:

Aus der Vorderansicht sollen die Läufe parallel und gerade und in mäßigem Abstand zueinander stehen.

Hinterhand:

Aus der rückwärtigen Ansicht stehen die Läufe ebenfalls parallel und in mäßigem Abstand auseinander. Falls Afterkrallen vorhanden sind sollten sie entfernt werden.

Pfoten:

Die Pfoten sind beim Husky vergleichsweise kleiner und kompakter als die von ähnlich großen Hunden und sind zwischen den Zehen und Ballen gut behaart, was den Wärmeverlust verhindert. Sie haben eine ovale, gedrungene Form und die Ballen sind dick gepolstert. Dadurch sind sie sehr widerstandsfähig, gleichfalls wird die Verletzungsgefahr eingeschränkt.

Rute:

Der Siberian Husky besitzt eine Sichelrute, die er, wenn der Hund aufmerksam ist, üblicherweise in einem eleganten, sichelförmigen Bogen über den Rücken trägt. Die buschige Rute des Husky zeichnet sich durch besonders steifes Haar aus. Sie enthält kaum nur wenig Unterwolle. So kann sich der Husky beispielsweise bei einem Schneesturm völlig zuschneien lassen. Er rollt sich zusammen und nimmt seine Nase unter die Rute. Die Rute übernimmt hierbei die Funktion eines Luftfilters und dient gleichzeitig zur Lufterwärmung. So geschützt kann der Husky auch in einem Schneesturm Stunden zugeschneit im Schnee verbringen.

Gangart / Bewegung

Der Siberian Husky ist schnell, lebhaft und leichtfüßig. Seine Gangart ist flüssig und in einander übergehend. Ein entsprechend durchtrainierter Husky kann das Neunfache seines eigenen Körpergewichts ziehen.

Größe:

Widerristhöhe:

Rüden: 53,5 bis 60 cm

Hündinnen : 50,5 bis 56 cm

Gewicht:

Rüden: 20,5 bis 28kg

Hündinnen: 15,5 bis 23kg

Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden. Die Gewichtung sollte hierbei im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen.



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