Deutsche Dogge
Doggenartige

Familie: Canidae (Hundeartige)
Ordnung: Carnivora (Raubtiere)
Klasse: Mammalia (Säugetiere)

Autor: Matthias Zimmermann
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Matthias Zimmermann

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Deutsche Dogge

Doggenartige

Typisch für Doggen ist der breite Schädel mit dem verkürzten Kopf. Der Stop – Übergang der Stirn zur Nase – fällt dadurch stärker aus. Häufig resultiert daraus auch ein leichter Vorbiss. Die Lefzen sind stark ausgebildet und am Kopf zeigen sich Falten.

Doggen sind kräftige Hunde mit einem sehr massiven Körperbau, nur einige Rassen wie der Mops fallen aus dem Rahmen.

Eigentlich ist die deutsche Dogge gar keine typische Dogge. Sie zeigt nicht den Hang zum Großwuchs und ihr Kopf ist auch langgestreckt und nicht rundlich. Auch ihre Entwicklungsgeschichte ist umstritten. Die alten Fundstücke und Zeichnungen weisen auch auf keine klaren Verhältnisse hin.

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Einführung und Herkunft
Bereits vor etlichen tausend Jahren wurden doggenähnlich Hunde gehalten. Besonders die Assyrer taten sich durch Zucht solche Hunde hervor. Diese waren wahrscheinlich auch die Vorfahren der europäischen Nachfolger, wie der englischen Bulldogge oder dem Mastiff.

Alexander der Große hat von seinen Zügen doggenähnliche Hunde aus Indien mitgebracht und auf dieser Basis in Griechenland die bekannte Molosser Zucht begründet. Diese Molosser Hunde haben sich dann später über ganz Europa verbreitet. Diese Hunde waren begehrt und wurden viel eingesetzt.

Aus Kreuzungen zwischen den massiven Mastiffs und den wendigen irischen Windhunden entstand später der Vorläufer zu der deutschen Dogge. Diese wurde zwar noch englischer Hund genannt, jedoch in Deutschland gezüchtet. Sie waren echte Bullenbeißer, Hatzrüden und Bärenhunde. Damals gab es noch keine Rassedefinition, jedoch war ihr Köperbau und das Aussehen weitgehend festgelegt. Sie waren noch scharf und aggressiv, so dass an einen Hausgebrauch nicht zu denken war.

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Je nach Farbe wurde die deutsche Dogge später auch als dänische Dogge, englische Dogge, Ulmer Dogge etc. benannt.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann der Begriff Deutsche Dogge festgelegt und ein entsprechender Rassestandard verabschiedet. 1888 gründete sich der „Deutsche Doggen-Club“ und 1897 wurde das erste Zuchtbuch herausgegeben. Zu jener Zeit kam der Hundesport in Mode und neben der Haltung von Hunden aus pragmatischen Gründen  trat die moderne Hundezucht. Parallel ernannte Fürst Otto von Bismarck die Deutsche Dogge zum deutschen Nationalhund, da er ein großer Doggenliebhaber war.

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Körperbau
Die deutsche Dogge ist ein sehr massiver Hund. Ihre Schulterhöhe beträgt oft mehr als 85 cm. Hündinnen sind etwas kleiner mit ca. 70 - 75 cm. Der kräftige Körper wirkt quadratisch, aber nicht plump, sondern wohlproportioniert. Je nach Größe wiegen Doggen ca. 50 – 85 kg. Dabei wirkt die Dogge oft majestätisch stolz bis elegant und adlig; in jeden Fall aber eindrucksvoll. Wenn man einmal neben einer ausgewachsenen Dogge steht, spürt man diese Ausstrahlung deutlich. Ihre Neigung zum Riesenwuchs wird durch die heutige Züchtung unterdrückt.

Der Hals ist lang und kräftig. Ein kräftiger Stopp (Übergang vom Stirnbein zum Nasenbein) zeichnet den lang gestreckten Kopf aus. Die Schnauze wirkt fast schon quadratisch. Die Ohren sind hoch angesetzt. Unkupiert hängen sie herab, kupiert sind sie lang, spitz und aufstehend. Die Lefzen hängen stark links und rechts am Kopf herunter.

Das Fell ist kurz, fest und dicht glänzend. Die Fellpflege ist einfach, jedoch sollten Doggen immer auf weichen Unterlagen liegen, um Liegeflecke zu vermeiden. Die Farbvariationen reichen von  Gelbtönen,  blau, grau, rein schwarz schwarz-weiß gefleckt (Tigerdogge). Auch gelb gestromt (schwarze Querstreifen) kommt die deutsche Dogge häufiger vor. Die Züchtung gestromter oder gefleckter Doggen ist schwierig, da die Nachkommen nur in geringer Zahl eine optisch ansprechende Fleckenverteilung aufweisen. Die Züchtung wird so fast zum Glücksspiel.

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Charakter
Die deutsche Dogge ist gutmütig und liebevoll. Bekannten Personen gegenüber sind sie regelrecht anhänglich, bei Fremden ist sie jedoch meist misstrauisch. Durch ihre Größe wirken sie dann oft regelrecht tollpatschig. Mit anderen Hunden kommen Doggen gut zurecht.

Aufgrund der erheblichen Körperkraft einer Dogge ist natürlich eine gute Erziehung sehr wichtig. Vor allem muss sie früh lernen, nicht kräftig an der Leine zu zerren. Schlecht erzogene oder behandelte aggressive Doggen können sehr gefährlich sein.

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Haltung und Einsatz
Die Dogge benötigt entsprechend ihres Körpers sehr viel Auslauf. Das richtige Futter spielt, wie bei allen großen Hunden, eine wichtige Rolle in der Aufzucht der Doggen.

Doggen werden heute meist als Prestigehunde gehalten. Ihren praktischen Einsatz finden Doggen vor allem als Schutz- und Wachhunde. Aber auch als Jagdhund werden sie ausgebildet.

Als Wachhunde sind sie ideal, da sie nicht nur misstrauisch gegenüber Fremden sind, sondern auch durch ihren Körperbau fast jeden Eindringling ängstigen.

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F.C.I.-Rasse Standard    Nr. 235/10.04.2002/D

Ursprung: Deutschland

Datum der Publikation des gültigen Original-Standard: 13.03.2001

Verwendung: Begleit-, Wach- und Schutzhund.

F. C. I. - Klassifikation:
Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.I: Molossoide, doggenartige Hunde 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem großen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf, wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.

WICHTIGE PROPORTIONEN:
Das Gebäude erscheint nahezu quadratisch; dies gilt besonders für Rüden. Die Rumpflänge (Brustbeinspitze bis Sitzbeinhöcker) soll die Widerristhöhe bei Rüden um nicht mehr als 5% und bei Hündinnen um nicht mehr als 10% überschreiten. 

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN):
Freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, besonders gegenüber den Kindern, zurückhaltend gegenüber Fremden. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten.

KOPF:  
OBERKOPF:

SCHÄDEL:
In Harmonie zur Gesamterscheinung, langgestreckt, schmal, markant, ausdrucksvoll, fein gemeißelt (besonders die Partie unter den Augen), die Augenbrauenbögen gut entwickelt, ohne jedoch hervorzutreten. Der Abstand von der Nasenspitze zum Stop und vom Stop zum schwach ausgeprägten Hinterhauptbein soll möglichst gleich sein. Die oberen Linien von Fang und Schädel sollen parallel verlaufen. Von vorne gesehen muss der Kopf schmal erscheinen, wobei der Nasenrücken möglichst breit und die Backenmuskeln nur leicht angedeutet sein sollen, keinesfalls stark hervortretend.

STOP:
Deutlich betont.

GESICHTSSCHÄDEL:

NASENSCHWAMM:
Gut ausgebildet, mehr breit als rund und mit großen Öffnungen. Er muss schwarz sein, mit Ausnahme bei schwarz-weiß gefleckten Doggen. Bei diesen ist eine schwarze Nase erwünscht und eine schwarz gefleckte oder fleischfarbene zu tolerieren. Bei blauen Hunden ist die Nase anthranzitfarbig (aufgehelltes Schwarz).

FANG:
Soll tief und möglichst rechteckig sein. Gut erkennbare Lefzenwinkel. Dunkel pigmentierte Lefzen. Bei schwarz-weiß gefleckten Doggen sind unvollständig pigmentierte oder fleischfarbene Lefzen zu tolerieren.

KIEFER / ZÄHNE:
Gut ausgebildete, breite Kiefer. Kräftiges, gesundes und vollständiges Scherengebiss (42 Zähne gemäß der Zahnformel).

AUGEN:
Mittelgroß mit lebhaftem, klugem, freundlichem Ausdruck, möglichst dunkel, mandelförmig mit gut anliegenden Lidern. Bei blauen Doggen sind etwas hellere Augen zulässig. Bei schwarz-weiß gefleckten Doggen sind helle oder Augen von unterschiedlicher Farbe zu tolerieren.

OHREN:
Von Natur aus hängend, hoch angesetzt, von mittlerer Größe, vordere Ränder an den Backen anliegend.

HALS:
Lang, trocken, muskulös. Gut ausgebildeter Ansatz, sich zum Kopf hin leicht verjüngend mit geschwungener Nackenlinie. Aufgerichtet getragen, dabei etwas schräg nach vorne geneigt.

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KÖRPER:

Widerrist:
Der höchste Punkt des kräftigen Körpers. Er wird gebildet durch die Schulterblattkämme, die die Dornfortsätze überragen.

Rücken:
Kurz und straff, in annähernd gerader Linie geringfügig nach hinten abfallend.

Lenden:
Leicht gewölbt, breit, kräftig bemuskelt.

Kruppe:
Breit, stark bemuskelt, vom Kreuzbein zum Rutenansatz hin leicht abfallend und unmerklich mit dem Rutenansatz verlaufend.

Brust:
Bis zu den Ellenbogengelenken reichend. Gut gewölbte, weit zurückreichende Rippen. Brust von guter Breite, mit ausgeprägter Vorbrust.

Untere Profillinie und Bauch:
Bauch nach hinten aufgezogen, mit der Unterseite des Brustkorbes eine schön geschwungene Linie bildend.
 

RUTE:
Bis zum Sprunggelenk reichend. Hoch und breit angesetzt, sich zum Ende hin gleichmäßig verjüngend. In der Ruhe mit natürlichem Schwung herabhängend, in der Erregung oder in der Bewegung leicht säbelartig getragen, doch nicht wesentlich oberhalb der Rückenlinie. Bürstenrute nicht erwünscht.

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GLIEDMASSEN VORDERHAND:

Schultern:
Kräftig bemuskelt. Das Schulterblatt, lang und schräg liegend, bildet mit dem Oberarm einen Winkel von etwa 100 bis 110 Grad.

Oberarm:
Kräftig und muskulös, gut anliegend, sollte etwas länger als das Schulterblatt sein. 

Ellenbogen:
Weder aus- noch einwärts drehend.

Unterarm:
Kräftig, muskulös, von vorne und von der Seite gesehen völlig gerade.

Vorderfußwurzelgelenk:
Kräftig, stabil, sich nur unwesentlich von der Struktur des Unterarms abhebend. 

Vordermittelfuß:
Kräftig, von vorne gesehen gerade, von der Seite gesehen nur gering nach vorne gerichtet.

Vorderpfoten:
Rundlich, hoch gewölbt mit eng anliegenden Zehen (Katzenpfoten). Krallen kurz, stark, möglichst dunkel.

HINTERHAND:
Das gesamte Knochengerüst ist von starken Muskeln bedeckt, die die Kruppe, die Hüfte und die Oberschenkel breit und abgerundet erscheinen lassen. Die kräftigen, gut gewinkelten Hinterläufe stehen, von hinten gesehen, parallel zu den Vorderläufen.
Oberschenkel:
Lang, breit, sehr muskulös.

Knie:
Kräftig, nahezu senkrecht unter dem Hüftgelenk stehend.

Unterschenkel:
Lang, von etwa gleicher Länge wie der Oberschenkel, gut bemuskelt.

Sprunggelenk:
Kräftig, stabil, weder nach innen noch nach außen gerichtet.

Hintermittelfuß:
Kurz, kräftig, nahezu senkrecht zum Boden stehend.

Hinterpfoten:
Rundlich, hoch gewölbt mit eng anliegenden Zehen (Katzenpfoten). Krallen kurz, stark, möglichst dunkel.


GANGWERK:
Harmonisch, geschmeidig, raumgreifend, leicht federnd, wobei sich die Läufe, von vorne und von hinten gesehen, parallel bewegen müssen.

HAUT:
Straff anliegend, bei Einfarbigen gut pigmentiert. Bei schwarz-weiß gefleckten Doggen entspricht die Pigmentverteilung überwiegend der Fleckung.

HAARKLEID:

Haar:
Sehr kurz und dicht, glatt anliegend, glänzend.

Farbe:
Die Deutsche Dogge wird in drei selbständigen Varietäten gezüchtet: Gelb und Gestromt, Gefleckt und Schwarz, Blau.

Gelb:
Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.

Gestromt:
Grundfarbe Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, mit schwarzen, möglichst gleichmäßigen und klar gezeichneten, in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen; schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.
Schwarz-Weiß gefleckt (Sog. Tigerdoggen):
Grundfarbe rein weiß, möglichst ohne jede Stichelung, mit über den ganz Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen, lackschwarzen Flecken. Nicht erwünscht sind graue oder bräunliche Fleckenanteile.

Schwarz:
Lackschwarz, weiße Abzeichen sind zugelassen; hierzu zählen auch die Manteltiger, bei denen das Schwarz mantelartig den Körper bedeckt und Fang, Hals, Brust, Bauch Läufe und Rutenspitze weiß sein können, so wie Doggen mit weißer Grundfarbe und großen schwarzen Platten (Plattenhunde).

Blau:
Rein stahlblau, weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen.


GRÖSSE

 Widerristhöhe:
Bei Rüden mindestens 80cm,
Bei Hündinnen mindestens 72cm 


FEHLER:

Jede Abweichung von den genannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. 

Allgemeines Erscheinungsbild:
Mangelndes Geschlechtsgepräge, fehlende Harmonie, zu leicht, zu grob.

Wesen:
Mangelnde Selbstsicherheit, nervös, niedrige Reizschwelle.

Kopf:
Nicht parallel verlaufende Kopflinie, Apfelkopf, Keilkopf, zu wenig Stop, stark ausgeprägte Backenmuskulatur.

Fang:
Spitz, mangelnde Belefzung, zu weit überhängende Lefzen (Flatterlippen). Nasenrücken konkav (Sattelnase), konvex (Ramsnase) oder vorne abfallend (Adlernase).

Kiefer / Zähne:
Alle Abweichungen vom vollständigen Gebiss (zu tolerieren ist nur das Fehlen der PM1 im Unterkiefer): unregelmäßige Stellung einzelner Schneidezähne, soweit der Gebissschluss überwiegend erhalten bleibt, zu kleine Zähne.

Augen:
Lose Lider, zu stark gerötete Bindehäute; helle, stechende, bernsteingelbe Augen; wässerigblaue oder Augen von unterschiedlicher Farbe bei allen Einfarbigen. Zu weit auseinander stehende Augen oder ,,Schlitzaugen", vorstehende
oder tiefliegende Augen.

Ohren:
Zu hoch oder zu tief angesetzt, seitlich abstehend oder flach anliegend.

Hals:
Kurzer, dicker Hals, Hirschhals, zuviel lose Kehlhaut oder Wamme.

Rücken:
Senkrücken, Karpfenrücken, zu langer Rücken, nach hinten ansteigende Rückenlinie.

Kruppe:
Stark abfallend oder waagerecht gelagert.

Rute:
Zu starke, zu lange oder zu kurze, zu tief angesetzte, zu hoch über der Rückenlinie, hakenförmig oder geringelt getragene sowie seitlich abgedrehte Rute. Aufgeschlagene, am Ende verdickte oder kupierte Rute.

Brustkorb:
Flache oder tonnenförmige Rippen, fehlende Brustbreite oder - tiefe, zu stark hervortretendes Brustbein.

Untere Linie:
Zu wenig aufgezogene Bauchlinie; mangelhaft zurückgebildetes Gesäuge.

Vorderhand:
Nicht genügend gewinkelt. Leichte Knochen, schwach bemuskelt. Kein senkrechter Stand.

Schultern:
Lose, überladen. Steilliegendes Schulterblatt. 

Ellenbogen:
Lose, nach innen oder nach außen gedreht.

Unterarm:
Gebogen. Auftreibungen oberhalb des Vorderfußwurzelgelenks.

Vorderfußwurzelgelenk:
Aufgetrieben. Erheblich nachgebend oder überknickend.

Vordermittelfuß:
Zu schräg oder zu steil gestellt. 

Hinterhand:
Zu offene oder zu geschlossene Winkelungen. Kuhhessiger, enghessiger oder faßbeiniger Stand.

Sprunggelenk:
Aufgetrieben, instabil.

Pfoten:
Flach, gespreizt, lang, Afterkrallen.

Gangwerk:
Zu wenig raumgreifend, unfreie Aktion, häufiger oder ständiger Paßgang, mangelnde Übereinstimmung zwischen Vorder- und Hinterhandaktionen.

HAAR:
Stockhaar, stumpfes Haar.

FARBE:
Gelb:
Gelbgraue, gelbblaue, isabell oder schmutzig-gelbe Farbe.

Gestromt:
Grundfarbe silberblau oder isabell, verwaschene Stromung.

Schwarz-Weiß gefleckt:
Blau-grau gestichelte Grundfarbe, größere gelb-graue oder blau-graue Fleckenanteile.

Schwarz:
Gelb-, braun - oder blauschwarze Farbe.

Blau:
Gelb- oder schwarzblaue Farbe.

SCHWERE FEHLER:

Wesen:
Scheue.

Kiefer / Zähne:
Zangenbiß

Augen:
Ektropium, Entropium.

Rute:
Knickrute.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER:

Wesen:
Aggressivität, Angstbeissen.

Nase:
Leberfarbene Nase, Spaltnase.

Kiefer / Zähne:
Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss

Farbe:
Gelbe und gestromte Doggen
mit weißem Stirnstrich, weißem Halsring, weißen Pfoten oder ,,Strümpfen" und weißer Rutenspitze.

Blaue Doggen mit weißem Stirnstrich, weißem Halsring, weißen ,,Strümpfen" oder weißer Rutenspitze.
Bei schwarz-weiß gefleckten Doggen: Weiße ohne jedes Schwarz (Albinos) sowie taube Doggen; sogenannte Porzellantiger (diese zeigen vorwiegend blaue, graue gelbe oder auch gestromte Flecken); sogenannte Grautiger (diese haben bei schwarzer Fleckung eine graue Grundfarbe).

Größe:
Unter Mindestgrösse.

NB: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.



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