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Labrador Retriever
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Der gemeinsame Ursprung der Retriever liegt in Neufundland und Labrador. Wobei die Retriever nicht von den ursprünglichen Nordlandhunden Labradors abstammen, sondern von dort später zugewanderten Hunden. Der genaue Ursprung liegt jedoch noch im dunkeln. Bis zur Jahrhundertwende bleibt der Labrador-Retriever auf dem Kontinent noch völlig unbekannt und wurde erst im 20.Jahrhundert als eigene Rasse geführt.
Heute ist der Labrador Retriever ein beliebter und gutmütiger Familienhund, der auch als Blindenhund und bei Zoll sowie Polizei zum Einsatz kommt.
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Körperbau
Der Labrador ist ein typischer mittelgroßer, kräftiger Hund. Die Schulterhöhe liegt zwischen 55 und 58 cm, bei Weibchen einige Zentimeter weniger. Er ist sehr kräftig gebaut mit einem tiefen Brustkorb und einem breiten Schädel. Sein Maul ist weich und die Nase ist empfindlich mit guten Spüreigenschaften. Der Schädel ist klar gezeichnet, ohne hängende Backen. Die Augen sind braun und wirken gutmütig. Die abgeknickten Ohren sind hinten angesetzt. Gebiss und Zähne sind kräftig und regelmäßig mit einer engen Schere. Der kraftvolle Hals mündet in breite Schultern.
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Fell
Sein Fell ist kurz, ungewellt und dick. Das Unterfell ist sehr dicht und hält ihn warm.Der Labrador Retriever ist immer einfarbig, kommt aber neben der gelben Hauptfarbe auch in braun oder schwarz vor. Ein weisser Brustfleck ist zulässig. Das Fell benötigt wenig Pflege, es reicht meist es nur einmal pro Woche zu bürsten.
Wesen
Der Labrador-Retriever ist ein sehr gutmütiger Hund mit einem freundlichen Wesen. Er ist gehorsam, treu, gut zu führen und arbeitswillig. Als Jagdhund kommt er gut mit fremden Menschen und anderen Hunden zurecht. Sie sind sehr menschenfreundlich und geduldig mit Kindern. Auch anderen Haustiere kommen gut mit ihnen klar. Als Wachhunde sind sie dagegen völlig ungeeignet. Auch Aggressionen sind ihm fremd. Sie sind sehr arbeitswillig, diszipliniert und lernbegierig.
Als Jagd- und Spürhund ist der Labrador in seinem Element. Wenn er als Haushund gehalten wird sollte man ihn nicht zu sehr im Haus „verkümmern“ lassen. Seine Fähigkeiten lassen sich nur mit regelmäßigem langen Auslauf und Training voll entwickeln. Tägliches lange Einsamkeit lässt ihn verkümmern, da er ein geselliger Hund ist, der die Gemeinschaft liebt. Der Labrador ist immer bemüht es seinem Besitzer recht zu machen bzw. ihm zu gefallen. Er ist also der ideale Hund für aktive, naturverbundene Menschen. Als Retriever ist er für die Aufgaben „nach dem Schuss“ gezüchtet worden, d.h. er ist extrem diszipliniert, kooperativ und ausdauernd.
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Haltung
Labradors benötigen sehr viel Auslauf und Bewegung ohne Leine. Sie lieben es zu apportieren und im Wasser zu schwimmen.
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Der Standard des Labrador Retrievers
herausgegeben von englischen Kennel Club
Rassestandard
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Gebäude
Brust von guter Breite und Tiefe, stark gewölbter "faßförmiger" Rippenkorb. Gerade obere Linie. Breite, kurze und kräftige Lendenpartie.
Hinterhand
Gut ausgebildet, nicht zur Rute hin abfallend, gut gewinkelte Kniegelenke. Tiefstehende Sprunggelenke, Kuhhessigkeit im höchsten Maße unerwünscht.
Pfoten
Rund, kompakt; gut gewölbte Zehen mit gut ausgebildeten Ballen.
Rute
Charakteristisches Merkmal, sehr dick im Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze hin verjüngend, mittellang, ohne Befederung, jedoch rundherum stark mit kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt, damit in der Erscheinung "rund", dies wird mit "Otterrute" umschrieben. Kann fröhlich, sollte jedoch nicht gebogen über dem Rücken getragen werden.
Gangart/Bewegung
Frei, raumgreifend, dabei in Vor- und Hinterhand gerade und parallel.
Haarkleid
Charakteristisches Merkmal, kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich ziemlich hart an, wetterbeständige Unterwolle.
Farbe
Einfarbig schwarz, gelb oder leber-/schokoladenfarben. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.
Größe
Ideale Schulterhöhe: Rüden 56-57 cm, Hündinnen 54-56 cm.
Fehler
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Gewichtung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
Anmerkung
Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.
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Labrador Retriever |
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